Wer mal wie Matze Lehmann oder Sir Charles Freistösse verwandeln will, kurz den Kaffee beiseite stellen, aufrecht hinsetzen und mit dem Finger hierauf drücken.
Kick it like Matze
Veröffentlicht in Fundstücke | Schlagworte: Fussball, Spielzeug
Gummi-Spielzeug
Ein Kasten Gummisüßwaren zum Thema Heimwerken. Wie man auf dieses Thema kommt, kann man sich fragen, nun gut, es gibt Gummibärchen, zahlreiche andere Tiere, Früchte und vieles mehr.
Im Set Heimwerken sind also Sägen, Hämmer, Hobel oder Schraubendreher.
Aber was bitte ist das?
Ein Werkzeug? Ein Spielzeug? Oder doch aus einem anderen Set?
Veröffentlicht in Foodwatch, Sinnloses vom Tage | Schlagworte: Gummiware, Hammerhart, Spielzeug
Nordsee ist Mordsee
Wir sind dann mal weg. Für das Forschungsprojekt „Die Crangon crangon in der subagrarischen Population im Gebiet der kimbrischen Halbinsel und der Kollision mit dem Tourismus der Postmoderne“ nahmen Dr. Obby, der Piktograph und der Blogger an einer Exkurison an die Nordseeküste teil.
Die erste Exkursionsstation wurde erreicht, es handelte sich um den Hafen bei der Seehundmetropole Friedrichskoog. Zum bedauern der Teilnehmer gab es weder Seehundsushi noch passende Jacken oder Taschen aus Seehundfell. Dementsprechend konnte die Lokalwirtschaft nicht von unser Kaufkraft profitieren. Der Bummel übern Deich ergab, das Meer war weg und so folgten wir diesem Beispiel.
Was ist der Unterschied zwischen einer schwarz-roten Koalition und einer Telefonzelle? In einer Telefonzelle zahlt man erst und wählt dann. (€ 3,99/sek.)
Angekommen an der Friedrichskoog-Spitze und ein Blick übern Deich später, konnte festgestellt werden, das Meer ist immer noch weg. Seeluft macht bekanntlich hungrig und so wurde sich umgeschaut nach etwas Delikatem. Neben dem Asia-Imbiss und dem Dönerwagen entschieden wir uns für was gänzlich exotischem, Crangon crangon-Brötchen. Das sieht dann so aus:
Die Remoulade landete unverzüglich auf dem Hemd des Bloggers, Dr. Obby freute sich bereits über diesen Fauxpas, bis er feststellte, dass ihm der gleiche Fauxpas passiert war. Der Piktograph fand in der Zwischenzeit eine neuen Freund, den Fritze von der Spitze und beide amüsierten sich über die befleckten Exkursionsteilnehmer.
Piktograoh (links). Die Unschärfe ist Remoulade auf der Linse.
Vor Weiterfahrt musste natürlich der örtliche Minigolfplatz einer gründlichen Inspektion unterzogen werden.
Nächster Halt – Büsum, das Blackpool der deutschen Nordsee. Unser Co-Pliot Bruce Willis meinte es gut mit uns, es hätte keine schmaleren und kurvigeren Straßen gegeben um uns schneller ans Ziel zu bringen. Büsum, der Inbegriff der Krabbenheimat, idyllisches kleines Küstenstädtchen mit historischer Altstadt und sanftem ökologischen Tourismus. Bis auf die Krabbe wäre dieser Werbeclaim vollständig gelogen. Um erneut zu gucken, ob das Meer da ist, stellt man sich auf dem Deich an ein Gatter oder zahlt Kurtaxe. Kurtaxe klingt nach Erholung, wer auf wenig Platz und viele Menschen steht, der wird sich hier prächtig erholen. Das Meer war immer noch weg. Gebackene Kartoffel mit Quark in der Ich-seh-aus-wie-überall-Outdoor-Passage für günstige € 9,-. Sollte man sich dafür entscheiden, muss man nur aufpassen, dass einem die Büsumbahn nicht über die Füsse fährt oder man von den Animationskünstlern zu Tode amüsiert wird.
Die Exkursionsteilnehmer ließen sich auf den Touri-Schwindel Krabbenverkauf ein und erwarben 3 Liter Krabben für ein abendliches Wettpuhlen. Zeit den Standort zu wechseln.
Während alle Teilnehmer schliefen, erreichte das Auto Friedrichstadt. Ein idyllisches kleines Städtchen mit historischer Altstadt und sanftem Tourismus. An einem derartigen Werbeclaim wäre nichts gelogen. Auch hier musste selbstredend Fisch im Brötchen getestet werden, lecker.
Klein Holland in Schleswig Holstein. Eine absolute Reiseempfehlung. Nach einem zu kurzen Bummel durch die Stadt, musste die Exkurison leider aufgrund der Zeit beendet werden.
Zurück am Stützpunkt folgte die manuelle Ecdysis der Crangon crangon. Der Piktograph häutete am schnellsten (1 Liter = 600gr.) in 75 Minuten, Dr. Obby und der Blogger lieferten sich ein Fotofinish, das knapp mit 89 Minuten vor 89 Minuten und 5 Sekunden zugunsten des Bloggers endete. Netto ergaben sich 202 gr. für den Piktogtaph, 184 für den Blogger und 182 gr. für Dr. Obby.
Mit Schwarzbrot wahlweise Toast, Spiegelei bzw. Rührei war es eine kulinarische Sensation, jeder Biss ließ die Geschmacksknospen frohlocken.
Veröffentlicht in Reise - Reise - Reise | Schlagworte: Ecdysis, Krabben, Nordsee
Verbrannte Masern
Die erneute Gestaltung des Körpers mittels Verletzungen geschah erneut in der Küche. Bis die Pfanne heiß ist, kann man ja schnell die Wäsche aufhängen, ach halt, machen wir schon mal Öl in die Pfanne, geht ja schnell. Wäschestück für Wäschestück wandert auf den Wäscheständer, Hemden werden feinsäuberlich mit Bügeln versehen. Gefühlt war das gar nicht so lange, dachte ich.
Zurück in der Küche. Es sollte asian-ethno-style-cooking werden, die Hühnchenbrüste also schnell in dem Öl schwenken. Gesagt, tun getan (remember Onkel Hotte aka Oliver Kalkofe). Die Hühnchenbrüste nun aus einer bescheidenen Höhe in die Pfanne „gelegt“ – eine Dampfwolke nicht unüblicher Natur generiert sich oberhalb der Pfanne, ein apokalyptischer Hagel glühend-heißer Ölpartikel schießt mir salvenartig entgegen. Auch das gelenke, matrixgleiche Ausweichen hat gegen die Physik wenig Chance, die Partikel sind allgegenwärtig. Das Gewitter aus Ölbomben geht gesammelt auf der Vorderseite des Körpers nieder. Aua.
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt, bekanntlich war. Ich sehe nun aus wie ein Streuselkuchen oder wie erkrankt an Masern oder Windpocken. Das war als Kind schon das Allerletzte, heutzutage ist das nicht besser.
Schuld hat die Wäsche, wer sonst.
Veröffentlicht in Hypochondrie | Schlagworte: Ecdysis
Orte die es nicht gibt…
Cartoon-Umsetzung eines Klassikers
Veröffentlicht in Fundstücke | Schlagworte: Klassiker
Auch Zombies haben Gefühle
Auch ein einsames Untotenherz sehnt sich nach Liebe und Zuneigung. Nachts nicht mehr alleine durch die dunklem Gassen stolpern, jemanden finden, den auch der muffige Verwesungsgeruch nicht stört.
Das alles ist möglich. Get your Zombie-date now.
Veröffentlicht in Fundstücke | Schlagworte: Zombie
Kein Kaffeefleck
Der Kaffee, den die Kollegin gekocht hat, war so dünn, dass er beim Schütten aufs Hemd keine Flecken hinterlassen hat.
Ich beschwere mich nie wieder über das Gefärbtes-Wasser-Getränk.
Veröffentlicht in Foodwatch, Sinnloses vom Tage | Schlagworte: Kaffee
Kein Dschungelcamp mehr
Nie wurden ekelerregende Lebewesen so gut in Szene gesetzt, sie hatten keine Chance dem Verderben zu entkommen, da halfen ihnen ihre Siliconimplantate, ihre Botoxspritzen und ihr eingeschmuggelten Luxusartikel nichts.
Kein neuer Dschungelkönig mehr! Es wird ein Loch gerissen in die Realitätswelt der C- bis F-Promis. Welchen Sinn hat Ihr Leben ohne Aussicht darauf Dschungelkönig werden zu können.
Die existenziellen Fragen werden auch den Blätterwald nicht mehr berauschen, etwa die Suche nach demjenigen der die Camptoilette nicht ordnungsgemäß benutzte, wer den wahren psychsichen Knacks hat, eine Mörderin, ein unschuldig Verurteilter, die eingebildete Kranke, der Gurkenlastercrasher oder doch die Nick?
Möge das Format in Frieden ruhen, geopfert auf dem Altar des Kommerzes. Warum erlauben sich auch die Werbekunden nach dem Riesenbudget zu Weihnachten eine Zurückhaltung im Januar – es kann nicht sein, was nicht seien darf.
Totgesagte leben länger und so wird auch dieser Zombie irgendwann wieder über die Bildschirme der Nation flimmern und in der Kaffeepause am mächsten Morgen diskutiert, warum Jürgen Drews immer nur abruft bei Dirk und Sonja, aber nie eingeladen wird.
Veröffentlicht in Mediawatch | Schlagworte: Brainbug, Dschungelcamp, TV
Brainbug
Schon früher waren technik-affine Mitmenschen als Kellerkinder bekannt. So befindet sich auch in unserer Firma diese Spezies im Keller oder wie sie ihn liebevoll nennen, im Souterrain.
Als Charaktereigenschaft kommt dieser Spezies zu, komplexe Strukturen zu erfassen und zu bearbeiten, damit einher geht aber ein Mangel bei der Bewältigung alltäglicher Dinge. So können sie neben ihrem eigentlichen Anwesenheitsgrund zusätzlich zB filigrane Kunstwerke schaffen, aus Teebeuteln, Papier, Lebensmittelverpackungen, sehr selten Rückstände von frischem Obst, dafür vermehrt aus Überresten vom asiatischen Lieferdiensten.
Dieses fördert die Entstehung von neuen Bewohnern vielfältigster Art, eine bunte Kolonie der putzigsten Tierchen, die die Natur so hervorbringen kann. Jede Gesellschaftsform braucht eine Regierung um zu funktionieren, so auch hier. Einige Stufen höher in der Evolutionspyramide und somit prädestiniert für diese Aufgabe, der Käfer. Genauer der Hirschkäfer.
Dieser Zeitgenosse führte das Regime in der „Unterwelt“. Zum Verhängnis wurde ihm die Tatsache das es Lebewesen über ihm in der Evolutionspyramide gibt, nein, nicht die Kellerkinder. Nicht überall führt Appeacement weiter.
Veröffentlicht in Neues aus Natur und Wissenschaft | Schlagworte: Brainbug
Hammerhart
Das trifft den Nagel auf Kopf. Respekt!
Veröffentlicht in Fundstücke | Schlagworte: Hammerhart






